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Autor Thema: Artikel-Datenbank  (Gelesen 265 mal)

Offline AccMike001

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Artikel-Datenbank
« am: November 24, 2017, 13:47:51 »
Hallo,
ich würde gerne noch einmal zum Anfang des sehr interessanten Beitrages zurückkehren.
Link zum Beitrag:
http://www.access-o-mania.de/forum/index.php?topic=21877.0
Dort hatte Josef eine Struktur mit einer Tabelle Artikelgruppen angedeutet.
Ich habe zwar nur wenige Artikelgruppen, allerdings unterscheiden sich die
Eigenschaften der Artikel erheblich in Anzahl und Art. Manche nur Text andere
Tabellen mit Zahlen.
Eine Auswahl nach Artikelgruppe wäre auch wünschenswert.

Wie würde die Struktur mit dieser Tabelle Artikelgruppen aussehen.

Vielen Dank.
Michael
« Letzte Änderung: November 24, 2017, 14:07:15 von MzKlMu »
 

Offline MzKlMu

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #1 am: November 24, 2017, 14:08:54 »
Hallo,
bitte nicht einfach mit einer neuen Frage anhängen. Ich habe das Thema geteilt und oben einen Link  eingefügt.

Kannst Du bitte die Anforderung mal genauer erklären ?

Eventuell mit einigen Datenbeispielen ?
Gruß
Klaus
 

Offline AccMike001

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Artikel-Datenbank
« Antwort #2 am: November 26, 2017, 16:31:10 »
Guten Tag,
ehrlich gesagt glaube ich, dass das Projekt meine Fähigkeiten überschreitet. Aber die wichtigste Phase ist nun mal die Planung. Deshalb wollte ich mir mal Euren geschätzten Rat einholen, wo die Fallstricke liegen bzw. wo ggf. meine Denke in die falsche Richtung läuft.
Also das Projekt sieht wie folgt aus.
Es geht um das Management von Produkten, zugehörigen Produktdaten (Eigenschaften und Zertifikate). Das Ganze ist im Bereich Produktmanagement und Qualitätssicherung anzusiedeln.
Eine Version eines Produktes bestimmt sich durch folgende Einzelteile
-   SubstratID + Version
-   BeschichtungsID  + Version
-   Eine Zeugnis für die Beständigkeit mit einem Bestimmten Rezept (mehrere Versionen)
-   Eine Zeugnis für die optischen Eigenschaften (mehrere Versionen)

Das komplette Produkt hätte ich dann als Baugruppe(nversion) interpretiert. Es handelt sich nicht um eine Chronologie, da je nach Verfügbarkeit der Rohstoffe auch ältere Versionen wieder Produziert werden können. Am Ende muss festgehalten werden von wann bis wann, an welchem Produktionsstandort (StOrtID), mit welcher Kombination produziert wurde.
BeschichtungID-SubstratID- BestZeugnisID - OptiZeugnisID – StOrtID -ProdStartDatum- ProdEndeDatum
2050-10500-PR20150501-PRO20140403-MUC-01.07.2015-31.03.2016
2050-10500-PR20150501-PRO20150102-MUC-01.04.2016-31.12.2016
2050-10500-PR20150501-PRO20140403-MUC_01.01.2017-…

Eine neue Produktvariante ergibt sich immer dann,
a)   wenn sich die SubstratID + Version ändert
b)   wenn sich die deklarierten optischen Eigenschaften der Beschichtung ändern (Katalogwerte)
c)   ein neues Beständigkeitszeugnis erstellt wird (z.B. Veränderte Rezeptur) – BestZeugnisID
d)   ein neues Zeugnis für die optischen Eigenschaften erstellt wird, was i.d.R. mit b) einhergeht

Mein Idee ist es die das Produkt aus einer Stückliste aufzubauen:
Die Einzelteile würde ich in folgende Einzelteilgruppen unterscheiden:
Substrate
-   SubstratID
-   SubstratVersion
(Substrateingenschaften ändern sich mit der Zeit,
Produktbezeichnung bleibt jedoch gleich)
-   SubstratName
-   SubstratHersteller
-   SubstratMaterial
-   SubstratDicke
-   Substrathärte
-   Deklarierte optische Eigenschaften (Reflexionsspektrum: Tabelle Wellenlänge, Reflexion)
-   Usw.

Beschichtungen
-   BeschichtungsID
-   BeschichtungsVersion
(Beschichtungseigenschaften ändern sich mit der Zeit,
Produktbezeichnung bleibt jedoch gleich)
-   BeschichtungsName
-   Beschichtungshersteller
-   Deklarierte optische Eigenschaften (Katalogwerte)
(Reflexionsspektrum: Tabelle Wellenlänge, Reflexion / Farbkoordinaten: L,a,b)

Zeugnis Beständigkeit
-   BestZeugnisID (PK)
-   BestZeugnisDatum
-   Beschichtungshersteller
-   FK: SubstratID + Version
-   Usw.
-   Bei der Prüfung gemessene Beschichtungsrezeptur (Zutaten/Menge)*
-   Beständigkeitsklasse (A/B/C/D)
-   Bei Gutachten – Bezug auf eine oder mehrere Prüfungen ( siehe unten)

Zeugnis optische Eigenschaften
-   OptiZeugnisID (PK)
-   OptiZeugnisDatum
-   Beschichtungshersteller
-   FK: SubstratID + Version
-   Bei der Prüfung gemessene optische Eigenschaften *
(Reflexionsspektrum: Tabelle Wellenlänge, Reflexion / Farbkoordinaten: L,a,b)

Besonderheiten:
Für die Erstellung eines Zeugnisses für die Beständigkeit kann man entweder eine Prüfung des Prototyps machen lassen, oder sich auf ein oder mehrere bereits bestehende Prüfungen beziehen und ein Gutachten erstellen lassen. D.h. es gibt bei den Zeugnissen für die Beständigkeit 2 Sorten
-   Prüfungen (sind Einzelteile)
-   Gutachten (sind Baugruppen aus einer oder mehrere Prüfungen, nur Prüfungen!)
Bei der Prüfung der optischen Eigenschaften wir der Prototyp vermessen und einige Kenngrößen nach Norm berechnet (M1, M2, …).  Die deklarierten optischen Eigenschaften (Katalogwerte: K1, K2…), dürfen im Rahmen gewisser Toleranzen zur Messung des Prototyps festgelegt werden. Deshalb kann M1=K1 sein, muss aber nicht.
Die die deklarierten optischen Eigenschaften beim Substrat entsprechen dem  gleichen Daten-Schema.
Frage: da die Datenstruktur gleich ist, packt man Messwerte und deklarierte Werte, von Beschichtung und Substrat in eine Tabelle?
Bei den Messwerten müsste man allerdings dann Bezug auf das zugehörige Zeugnis nehmen. Bei den deklarierten Werten auf die Beschichtungs- bzw. Substratversion.

Ich hoffe ich konnte das einigermaßen klar darstellen.
Vielen Dank für Eure kreativen und konstruktiven Kommentare.
Grüße
Mike

 

Offline MzKlMu

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #3 am: November 26, 2017, 18:41:11 »
Hallo,
das ist zwar viel Text, aber verstanden habe ich es jetzt nicht so recht.
Zitat
FK: SubstratID + Version
Was ist hier die Version ?
Ein FK kann nicht zusammengesetzt sein, wenn der PK ein einzelner Wert ist.
Hast Du schon Tabellen angelegt ?
Wenn ja, zeige mal ein Bild des Beziehungsfensters.
Gruß
Klaus
 

Offline AccMike001

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #4 am: November 26, 2017, 21:05:00 »
Hallo Klaus,
nein Tabellen habe ich noch nicht angelegt.
Natürlich muss sich ein zusammengesetzter FK immer auf einen zusammengesetzten PK beziehen.
Beispiel Substrat:
SubstratID bleibt immer gleich
MDF20317
Aber es kann sein, dass das MDF20317 unterschiedliche Versionen hat,
weil sich kleinigkeiten ändern, jedoch kein völlig neues Substrat als
Produkt angelegt werden soll. Damit kann ich auch alle Varianten und
die zugehörigen Eigensschaften von MDF20317 abfragem.

Version A: von 01.01.2008 bis 31.05.2011
Version B: von 01.06.2011 bis 31.12.2013
usw.

Bei den Beschichtungen, ist es ähnlich. Es können sich kleine Änderungen
ergbeben, die man nachhalten muss, es bleibt aber die gleiche Beschichtung.

Grüße
Mike
 

Offline MzKlMu

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #5 am: November 26, 2017, 22:59:06 »
Hallo,
dann ist aber der FK nicht zusammengesetzt. In jedem der beiden Versionen (A + B) steht die gleiche SubstratID.
Zitat
Natürlich muss sich ein zusammengesetzter FK immer auf einen zusammengesetzten PK beziehen.
Ein zusammengesetzter PK besteht aus mindestens 2 Feldern und der FK hat dann die gleiche Feldzahl.

Übrigens, der Datentyp Text ist als Schlüsselfeld nicht so geeignet. Ich würde daher einen Autowert als PK anlegen und diesen dann auch als Fremdschlüssel verwenden.

Wie werden denn die Eigenschaften erfasst, als einzelne Felder oder in Datensätzen ?
Bitte mal genauer erklären, wie Du das gedacht hast.
Gruß
Klaus
 

Offline AccMike001

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #6 am: November 28, 2017, 07:43:34 »
Hallo,
die Daten an sich sind gar nicht so aufwendig, in der Tabelle
Beschichtungen dürfen sich im Moment mit allen Beschichtungsvarianten
ca. 200 Beschichtungen befinden:

Daten Beschichtungen
-   BeschichtungsID(Autowert)
-   BeschichtungsVersion (short)
-   BeschichtungsProdID (short) - interne Produktnummer
-   BeschichtungsName (text)
-   Beschichtungshersteller (text)
-   Deklarierte optische Eigenschaften (Katalogwerte):
    - berechnete Kenngrößen, Array(10), (single)
    - Farbkoordinaten: L,a,b Array(3), (single)
    - Reflexions-/Absorptionsspektrum: Tabelle Wellenlänge, Reflexion, Absorption (x, y1, y2)
       , Array(400,3), (single)

Optische Eigenschaften haben überall wo sie auftauchen die gleiche Datenstruktur.

Daten Beständigkeit:
-   BestZeugnisID (Autowert)
-   BestZeugnisNummer (text) - vom Zertifizierungsinstitut
-   BestZeugnisDatum
-   Beschichtungshersteller
-   FK: SubstratID + Version
-   Bei der Prüfung gemessene Beschichtungsrezeptur (Zutaten/Menge)
    -  Auswahl aus Liste mit ca. 200 Zutaten
    - je Beschichtung/Rezept max. 40 Zutaten / Menge (single)
    --> wie sieht hier die Beste Lösung aus?
-   Beständigkeitsklasse (A/B/C/D) - gibt nur diese 4, Auswahlliste
-   Bei Gutachten – Bezug auf eine oder mehrere Prüfungen

Ist das einigermaßen verständlich?

Grüße
Mike

 

Offline MzKlMu

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #7 am: November 28, 2017, 19:47:12 »
Hallo,
ich kann nicht erkennen, wie Du die Tabellen aufbauen willst.
Und das mit dem FK ist immer noch drin.
Zitat
FK: SubstratID + Version
Zum FK kannst Du keine Version speichern. Der FK hat den gleichen Inhalt wie der PK.
Weitere Anmerkungen:
Zitat
berechnete Kenngrößen, Array(10), (single)
Arrays braucht man in einer Datenbank nicht. Access hat auch keinen Datentyp dazu. Die Kenngrößen müssen in eine extra Tabelle.
Der Datentyp Single ist generell ungeeignet, da viel zu ungenau (Fließkommaproblematik), mindesten Double verwenden.
Zitat
- Reflexions-/Absorptionsspektrum: Tabelle Wellenlänge, Reflexion, Absorption (x, y1, y2) , Array(400,3), (single)
Wie geagt, den Datentyp Array gibt es bei Access nicht. Hier muss statt des 2 dimensionalen Array auch eine Tabelle verwendet werden. Die Werte sind dann in 2 Spalten abzulegen.
   
Zitat
-  Auswahl aus Liste mit ca. 200 Zutaten
Tabelle erforderlich für die Liste.
Zitat
    - je Beschichtung/Rezept max. 40 Zutaten / Menge (single)
    --> wie sieht hier die Beste Lösung aus?
Tabelle erforderlich die die Zutaten als Datensätze speichert. FK zur BeschichtungsID
Zitat
-   Beständigkeitsklasse (A/B/C/D) - gibt nur diese 4, Auswahlliste
Tabelle erforderlich für Auswahlliste. PK aus dieser Tabelle als FK in die Beschichtung.
Zitat
-   Bei Gutachten – Bezug auf eine oder mehrere Prüfungen
Tabelle für die Prüfungen und Tabelle zur Zuordnung der Prüfungen zur Beschichtung. Je Prüfung ein Datensatz.
Gruß
Klaus
 

Offline Lachtaube

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #8 am: November 29, 2017, 01:50:42 »
Ich würde die Sache zuerst einmal abstrakter angehen, um zu einem Tabellenkonzept zu gelangen. Ob man später alle fixen Einzelheiten von Prozess- und QA-Parametern hinzufügt oder ob man an geeigneter Stelle auf QA-Dokumente zum Nachlesen verweist, kann ja zunächst einmal offen bleiben.

Die Dokumentation müsste jeweils am Standort für eine Prozess-Anlage (Maschine) erfolgen.

Bsp.: Am Standort München wird am 6.11.2017 um 8:45 Uhr Prozess X gestartet, um Produkt Y zu produzieren. Beteiligte Komponenten werden dazu in einer Detailtabelle erfasst. Wird während des Prozesses eine Komponente (anderes Batch) ausgetauscht, so ist das mit Datum + Uhrzeit zu dokumentieren.

Und irgendwann (Datum + Uhrzeit) wird der Prozess beendet (weil Stückzahl erreicht ist, Komponenten fehlen, ...), abgebrochen (weil fehlerhaft, weil Wochende, weil Wartung durchgeführt wird, ...). Während oder nach der Produktion an dieser Anlage erfolgen QA-Prüfungen (Messungen), welche ggf. auch als Detailtabelle festgehalten werden.

Welche Anlage oder Anlagentyp welchen Prozess betreiben kann oder darf (interne Zertifizierung) wäre ein anderer Zweig.

Welche Komponenten mit welcher Spezifikation in welcher Menge für ein Produkt verwendet werden dürfen oder müssen, muss wieder in einem separaten Zweig festgelegt werden. Diese Details würden dann in der anfangs genannten Prozessaufzeichnung verknüpft werden, wo dann ggf. Einzelheiten (herstellerangaben zur konkreten Komponente, wie Batch-Nr, o.a.) eingetragen werden.

Das Ermitteln, welches Produkt wann, wo und womit produziert wurde, ergibt sich später aus Abfragen.

Prüfe einmal, ob das so ungefähr den Handlungsablauf beschreibt.

PS: mir ist nicht klar, ob ihr nun die Beschichtung vornehmt oder ob ihr beschichtete Komponenten eines Zulieferes verwendet.

PPS: ohne den konkreten Praxis-Ablauf eines Produktionszyklus zu kennen, kann man als außenstehender leider keine konkreteren Vorschläge machen. Andererseits verstehe ich aber auch, dass Du keine Betriebsinterna ausplaudern darfst. Vielleicht lässt sich ja da noch ein Mittelweg finden.
Grüße von der (⌒▽⌒)
 

Offline AccMike001

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #9 am: November 29, 2017, 16:16:19 »
Hallo,
mit dem letzten Beitrag kommen wir wieder in die richtige Richtung.
Die ganzen Untertabellen mit den Daten, Komponenten etc. bekomme ich schon
hin, da verlieren wir uns zu sehr im Detail ob nun single oder double.

Ich muss so an das Problem herangehen:
Ich darf nur Produzieren, wozu ich ein Zeugnis habe. Deshalb gilt bevor ich starte muss
ich nachschauen.
- welches Substrat ist zu beschichten
- welche Beschichtung ist herzustellen
- was sind die aktuell zu erreichenden optischen Werte (deklarierte Werte + Zeugnis)
- habe ich für mein geplantes Rezept ein Beständigkeitszeugnis

Diese 4 Tabellen definieren hauptsächlich mein Produkt.

Meine Aufgabenstellung im Kern:
- Die Definition des Produktes aus einer Stückliste der 4 beschriebenen Tabellen.
- welche PK, FK unter der Berücksichtigung der Versionsproblematik?
- wie die Tabellen untereinander verknüpfen?

Eine neue Produktvariante ergibt sich immer dann,
a)   wenn sich die SubstratID + Version ändert
b)   wenn sich die deklarierten optischen Eigenschaften der Beschichtung ändern (Katalogwerte)
c)   ein neues Beständigkeitszeugnis erstellt wird (z.B. Veränderte Rezeptur) – BestZeugnisID
d)   ein neues Zeugnis für die optischen Eigenschaften erstellt wird, was i.d.R. mit b) einhergeht

Vielen Dank.
Grüße
Mike

 

Offline MzKlMu

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #10 am: November 29, 2017, 16:20:42 »
Hallo,
Zitat
da verlieren wir uns zu sehr im Detail ob nun single oder double.
ich hatte ja konkrete Vorschläge gemacht, ob die so richtig passen weiß ich natürlich auch nicht, ich kenne ja nicht Deine Betriebsabläufe. Aber, wenn Du meinen Beitrag auf Single oder Double reduzierst kann ich meine Beteiligung an der Stelle beenden.
Gruß
Klaus
 

Offline Lachtaube

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #11 am: November 29, 2017, 17:10:54 »
Für wen gilt denn das Zeugnis? Global für einen Standortort, global für einen oder mehrere Anlagentypen, für eine bestimmte Anlage? Hat das Zeugnis eine Gültigkeitsdauer? Steht das Zeugnis in Form einer PDF-Datei zur Verfügung oder bist Du bestrebt, die ganzen Inhalte in Tabellen einzugliedern?

Brainstorming:

* Ausgehend vom Zeugnis wird, wenn es nicht nur für eine, sondern mehrere Anlagen bzw. Anlagentypen gilt, ein Zeignis eine m:n Verknüpfung zu Anlagen/typen) aufweisen. Ist die Geltung auf eine bestimmte Anlage beschränkt, gehört in das Zeugnis der Fremdschlüssel der Anlage.

* Nun benötigst Du eine Substrattabelle, die, wenn ein Substrat (das zu beschichtende Produkt) nur von einem Zeugnis abhängt, einen Fremdschlüssel des Zeugbisses aufweist. Andernfalls wäre eine m:n-Auflösung über eine weitere Tabelle notwendig.

* Für jedes Substat muss dann ein oder mehrere gültige Beschichtungsprozesse (wird gesputtert, oder aufgedampft?) in einer Tabelle vermerkt werden, die das Substrat als Fremdschlüssel enthält. Sollten sich hier Abhängigkeiten in der Reihenfolge ergeben, so kann man diese a) mit Varianten kennzeichnen, die dann jeweils durchnummeriert werden. Eine Variante würde man vermutlich in einer weiteren Tabelle beschreiben und hier nur den FK einstellen. Eine Durchnumerierung je Variante könnte notwendig sein, wenn z. Bsp. zuerst 5 Minuten ein Etching des Substrats erfolgt, danach 70 - 90 Å Cu und anschließend ein Final Coating mit Cr in der Stärke 35 - 50 Å erfolgt. 

* Je nach Gegebenheit würde bei der Produktion eine Variante zur Auswahl kommen, worüber dann Substrat und Zeugnis im Rückwärtsschritt ermittelt werden können.

PS: erstaunlich finde ich an der ganzen Geschichte, dass eine Firma (Konzern?) für diese Nachweise keine (eigene) Software hat und sich ein Mitarbeiter dilettantisch an die Ausarbeitung einer Access-Datenbanken für die Dokumentation macht bzw. machen muss. Im Streitfall (Kundenreklamation) müßte ja auch noch der Nachweis erbracht werden, dass die Access-Dokumentation nicht manipuliert wurde. Ich finde, Du packst da ein möglicherweise heißes Eisen an, was bestimmt nicht zum Kerngeschäft Deiner Aufgabenbeschreibung im Betrieb gehört.
Grüße von der (⌒▽⌒)
 

Offline AccMike001

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #12 am: November 29, 2017, 21:18:40 »
Für wen gilt denn das Zeugnis? Global für einen Standortort, global für einen oder mehrere Anlagentypen, für eine bestimmte Anlage? Hat das Zeugnis eine Gültigkeitsdauer? Steht das Zeugnis in Form einer PDF-Datei zur Verfügung oder bist Du bestrebt, die ganzen Inhalte in Tabellen einzugliedern?
Zeugnis gilt für alle Standorte, unbegrenzt. Ist pdf, aber die Kerndaten müssen
in die Tabelle, wie in der Beschreibung der Tabelle angegeben.

Brainstorming:

* Ausgehend vom Zeugnis wird, wenn es nicht nur für eine, sondern mehrere Anlagen bzw. Anlagentypen gilt, ein Zeignis eine m:n Verknüpfung zu Anlagen/typen) aufweisen. Ist die Geltung auf eine bestimmte Anlage beschränkt, gehört in das Zeugnis der Fremdschlüssel der Anlage.
Vergiss bitte mal die Anlagen, das ganze ist Produktorientiert, wo es gemacht
wird ist Banane.

* Nun benötigst Du eine Substrattabelle, die, wenn ein Substrat (das zu beschichtende Produkt) nur von einem Zeugnis abhängt, einen Fremdschlüssel des Zeugbisses aufweist. Andernfalls wäre eine m:n-Auflösung über eine weitere Tabelle notwendig.

* Für jedes Substat muss dann ein oder mehrere gültige Beschichtungsprozesse (wird gesputtert, oder aufgedampft?) in einer Tabelle vermerkt werden, die das Substrat als Fremdschlüssel enthält. Sollten sich hier Abhängigkeiten in der Reihenfolge ergeben, so kann man diese a) mit Varianten kennzeichnen, die dann jeweils durchnummeriert werden. Eine Variante würde man vermutlich in einer weiteren Tabelle beschreiben und hier nur den FK einstellen. Eine Durchnumerierung je Variante könnte notwendig sein, wenn z. Bsp. zuerst 5 Minuten ein Etching des Substrats erfolgt, danach 70 - 90 Å Cu und anschließend ein Final Coating mit Cr in der Stärke 35 - 50 Å erfolgt. 

* Je nach Gegebenheit würde bei der Produktion eine Variante zur Auswahl kommen, worüber dann Substrat und Zeugnis im Rückwärtsschritt ermittelt werden können.

OK. Ein Substrattyp kann für mehrere Produkte vorkommen. Demnach kann ein Substrat in mehreren Zeugnissen vorkommen. Ich kann ja Substrat und Beschichtung
nahezu beliebig kombinieren. Aber immer ein Substrat pro Zeugnis.
Wie unten geschrieben haben beide Zeugnisse einen FK auf die Substrattabelle.

Irgendwie verstehe ich Deine Vorgehensweise vom Substrat aus nicht. Ich denke immer von der Beschichtung her. Ich habe eine Beschichtung
2065 kann man als Artikelnummer verstehen
dieser Artikel hat mehrere Varianten. Die Variation kommt
durch unterschiedliche Substrate
durch unterschiedliche Prozesse/Rezepte --> ZeugnisBeständigkeit
durch unterschiedliche deklarierte optische Werte --> ZeugnisOptischeEigenschaften

Sorry, dass ich mich hier wiederhole, aber ich versuche nur meine Perpektive
klar zu machen.

PS: erstaunlich finde ich an der ganzen Geschichte, dass eine Firma (Konzern?) für diese Nachweise keine (eigene) Software hat und sich ein Mitarbeiter dilettantisch an die Ausarbeitung einer Access-Datenbanken für die Dokumentation macht bzw. machen muss. Im Streitfall (Kundenreklamation) müßte ja auch noch der Nachweis erbracht werden, dass die Access-Dokumentation nicht manipuliert wurde. Ich finde, Du packst da ein möglicherweise heißes Eisen an, was bestimmt nicht zum Kerngeschäft Deiner Aufgabenbeschreibung im Betrieb gehört.

Im Kern hast Du recht, aber jede Firma setzt Ihre eigenen Prioritäten und meistens
ist die kaufmännische Software das wichtigste.
Ich werde das nicht selbst umsetzten, das habe ich mir schon abgeschminkt. Aber wenn ich hier ein Projekt extern vergebe will ich schon wissen was ich will, um nicht am Ende (wieder mal) mit einer Lösung dazusitzen, wo die Hälfte der Arbeit in Excel erledigt wird.

@ Klaus: Sorry. Wollte nur klarmachen, dass es mir mehr ums Grundsätzliche als um die Details geht. Du siehst vielleicht, dass es schon schwer genug ist, die paar Kerntabellen richtig miteinander zu verbinden.

Schönen Abend.
Mike
 

Offline Lachtaube

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #13 am: November 29, 2017, 22:35:19 »
Im Moment nur ganz kurz bzgl des Substrats:

Dein Werkstück mit der zu beschichtenden Oberfläche (Substrat) stellt doch das Kernstück dar, was durch den Beschichtungsprozess die angeforderte Güte erhält. Nimm eine zu lackierende Tür. Nach eventuell vorbereitendem Schleifen der Oberfläche und anschließendem Lackauftrag, hast Du hinterher immer noch eine Tür (, die verkauft wird), die nun allerdings eine Lackschicht in definierter RAL-Farbe mit dem Glanzgrad XYZ aufweist. Das ltrift wohl auf alle Beschichtungsprozesse zu.

Wie schon vorher erwähnt, schlage ich vor, das, was Du erfassen willst, so in Tabellen zu bringen (geht auch auf einem Blatt Papier), dass zunächst nur die Kernaussagen darin vorhanden sind. Dann kann man prüfen, ob die Abhängigkeiten stimmen und festelegen, ob man für bestimmte Details auf das Zertifikat verweist oder ob man Einzelheiten daraus in Tabellenfeldern festhält.
Grüße von der (⌒▽⌒)
 

Offline AccMike001

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Re: Artikel-Datenbank
« Antwort #14 am: November 30, 2017, 12:15:12 »
Im Moment nur ganz kurz bzgl des Substrats:

Dein Werkstück mit der zu beschichtenden Oberfläche (Substrat) stellt doch das Kernstück dar, was durch den Beschichtungsprozess die angeforderte Güte erhält. Nimm eine zu lackierende Tür. Nach eventuell vorbereitendem Schleifen der Oberfläche und anschließendem Lackauftrag, hast Du hinterher immer noch eine Tür (, die verkauft wird), die nun allerdings eine Lackschicht in definierter RAL-Farbe mit dem Glanzgrad XYZ aufweist. Das ltrift wohl auf alle Beschichtungsprozesse zu.
Ich weiß. In der Produktion denkt man so, aber in der QS verkaufe ich eine Beschichtung und da ist es egal ob ein Brett, ein Blech oder ein Silizium Wafer
drunter ist. Die Zeugnisse beziehen sich auch bloß auf die Beschichtung, das
Substrat steckt da eigentlich nur informativ drinnen.

Wie schon vorher erwähnt, schlage ich vor, das, was Du erfassen willst, so in Tabellen zu bringen (geht auch auf einem Blatt Papier), dass zunächst nur die Kernaussagen darin vorhanden sind. Dann kann man prüfen, ob die Abhängigkeiten stimmen und festelegen, ob man für bestimmte Details auf das Zertifikat verweist oder ob man Einzelheiten daraus in Tabellenfeldern festhält.

Ich probiers mal und komme dann mit meinem Ansatz zurück.

Besten Dank.
Mike