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Autor Thema: Strukturierung / Umsetzung "Geldbörse" mit Transaktionen und versch. Währungen..  (Gelesen 1219 mal)

Offline Elektroschrott

  • Newbie
  • Beiträge: 10
Liebe Community,
ich suche nach einer möglichst simplen aber halbwegs flexiblen Lösung, um Transfers und Kontostände verschiedene Währungen (normale oder Crypto, ganz gleich) abbilden zu können.
Vereinfacht:
  • tblWaehrung enthält eine Liste von Währungsbezeichungen wie bspw. EUR, USD, GBP
  • tblTransfer enthält Datum, Quell- und Zielwährung sowie die daraus jeweils resultierenden Bestände der verschiedenen Währungen
  • frmTransfer dient der Erfassung der Transfers

Die Liste der Währungen soll b.B. erweiterungsfähig sein.

Grundsätzlich ist mir schon klar, wie ich in diesem Fall in der tblWaehrung die Währungsbezeichnungen für das Formular nachschaue. Auch das "Nachschauen" der Vorgänger-Saldos klappt dank Index auch bereits (in der Form DLookup("Saldo1", "tblTransfer", "ID = " & [ID])). Aber gibt es eine simple Lösung, um die Salden flexibel zu errechnen? Eben auch aufgrund der gewünschten Erweiterungsfähigeit bzgl. Anzahl oder Bezeichnungen von Währungen? Vermutlich wäre es eigentlich sinnvoll und sauberer, die "Kontostände" der verschiedenen Währungen in eine eigene Tabelle schreiben zu lassen, aber dadurch geht wohl die Historie verloren, sollte man mal den Verlauf als Bericht generieren lassen wollen. Daher eben der Gedanke, auch die verschiedenen Salden in die tblTransfer zu schreiben. Oder aber eine tblSaldo würde sich mit jeder Transaktion inkl. Zeitstempel "automatisch füllen", aber das übersteigt meine momentanen Fähigkeiten leider völlig  :-[

Danke für Hinweise und Tipps und schönen Sonntag!
 

Offline Beaker s.a.

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Re: Strukturierung / Umsetzung "Geldbörse" mit ...
« Antwort #1 am: Januar 21, 2018, 16:32:13 »
Hallo,
Bestände ergeben sich aus der Summe von Zu- (+) und Abgängen (-)
und werden deshalb gar nicht gespeichert, sondern, immer aktuell, in
einer Abfrage berechnet.
gruss ekkehard
--
Beaker s.a., der lieber an seinem eigenen Projekt arbeiten würde/sollte, aber irgendwie immer gerne seinen Senf dazu gibt ;-)
S.M.I².L.E.
 

Offline Elektroschrott

  • Newbie
  • Beiträge: 10
Das ist sicher die einfachste Lösung, wobei als Verständnisfrage: Du würdest das Saldo jeweils live über alle Transaktionen hinweg berechnen lassen, es also nicht irgendwo hinterlegen? Und: ließe sich damit dennoch in einem Bericht ein Saldenverlauf generieren? Also Saldo je Transaktionsdatum.
zweite Frage: Wenn ich bspw im Feld Transaktion_EUR jeweils die positiven oder negativen Transaktionswerte je Datensatz hinterlege, wie errechne dann das Saldo (Summe) über alle Datensätze hinweg. Und wäre es ebenso möglich das Saldo zu einem bestimmten Zeitpunkt zu ermitteln (also nur die Datensätze einzubeziehen, deren Wert in Feld Datum bestimmte Bedingungen erfüllt)?
 

Offline Lachtaube

  • Access Guru
  • ****
  • Beiträge: 1397
Ekkehards Aussage mag theoretisch für die kleine Access-Welt zutreffen - aber allein schon aus Performancegründen wird man bei etwas größerem Datenbestand diese Regel (wo kann man sie nachlesen?) über Bord werfen, denn sie erfordert immer die komplette Berechnung über alle Datensätze. Und Gott behüte uns davor, dass auch nur ein einzelner Datensatz gelöscht wurde oder falsche Daten enthält. Nicht umsonst kennen andere Datenbanksysteme Materialized Views, in denen u. a. auch Aggregate abgelegt werden können. Sie sind auch in der Lage Indexierungen zu nutzen.

Um konkrete Vorschläge zu unterbreiten, sollte man wissen, in welcher Form denn die Daten bei Dir eintreffen, wie groß der Datenbestand ist und tendenziell zunehmen wird. Einige realistische (aber anonymisierte) Textauszüge der Tabellen könnten zusätzlich zum besseren Verständnis der Sachlage beitragen.
Grüße von der (⌒▽⌒)
 

Offline Beaker s.a.

  • Access Guru
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  • Beiträge: 1940
Re: Strukturierung / Umsetzung "Geldbörse" mit ...
« Antwort #4 am: Januar 22, 2018, 14:32:32 »
Hallo,
Zitat
diese Regel (wo kann man sie nachlesen?)
Vielleicht nicht in Lehrbüchern, aber hier und in anderen Foren wird dies ständig
empfohlen, um nicht zu sagen - "gepredigt".
Ich gebe dir natürlich recht, dass man davon u.U. auch abweichen kann.
gruss ekkehard
--
Beaker s.a., der lieber an seinem eigenen Projekt arbeiten würde/sollte, aber irgendwie immer gerne seinen Senf dazu gibt ;-)
S.M.I².L.E.
 

Offline Wurliwurm

  • Access-Profi
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  • Beiträge: 385
Und wäre es ebenso möglich das Saldo zu einem bestimmten Zeitpunkt zu ermitteln (also nur die Datensätze einzubeziehen, deren Wert in Feld Datum bestimmte Bedingungen erfüllt)?

Praktikabel ist auf jeden Fall eine Lösung mit einer simplen Tabelle mit Bewegungen. Die Salden können dabei tagesgenau jederzeit über Abfragen berechnet und ausgegeben werden.

Vergiß das mit den extra Saldentabellen lieber. Wie bereits weiter oben angesprochen, vermeidet man solche Konstrukte im Access; der Grund dafür dürfte sein, daß es im Access grundsätzlich keine 100%ige Garantie für saubere parallele Transaktionen in Mehrbenutzerumgebungen geben kann. Der Fortschrieb sowohl der Bewegungen als auch das Update vom Saldo müssten streng nach dem Acid-Prinzip https://de.wikipedia.org/wiki/ACID laufen.

Es kostet die Saldenberechnung einen Augenblick Zeit. Nachdem Du aber kaum für den IWF oder die Deutsche Bank etwas baust, dürfte das zu verschmerzen sein.
 

Offline ebs17

  • Access-Meister
  • ***
  • Beiträge: 931
Bestände - Transfers: Wenn man das eine in der Tabelle führt muss man das andere berechnen, und eine Summenbildung über Transfers ist pragmatischer als eine Differenzenerzeugung aus Beständen.

Abgeschlossene Zeiträume, wo man nicht nachträglich korrigiert, löscht oder umbucht (Willen) und das Finanzamt dies auch mit Bescheid bestätigt (Dürfen) könnte man auch als vollberechnetes Archiv ablegen. Dieses Änderungsverbot sollte dann auch besser bestmöglich technisch abgesichert sein. Das einfache Nachschlagen wäre dann einfacher und schneller.
« Letzte Änderung: Januar 23, 2018, 09:06:46 von ebs17 »
Mit freundlichem Glück Auf!

Eberhard
 

Offline Elektroschrott

  • Newbie
  • Beiträge: 10
Herzlichen Dank für die vielen Anregungen, ich möchte in der Tat lediglich einige Dutzend Datensätze mit einer Handvoll Währungen verwalten können. Daher dürfte die stufenweise Berechnung innerhalb der Datensätze den PC wohl nicht überfordern. Die Werte selbst trage ich übers Formular ein und kann daher dank Regeln ausschließen, dass an dieser Stelle Fehler entstehen. Ferner wäre ein Fehler leicht zu finden, muss er doch irgendwie im gleichen oder vorigen Datensatz zu finden sein.
Daher halte ich für mich - bin eher Novize - fest, dass ich auch die Bestände (Salden) automatisch im gleichen Datensatz speichern werde. Ob ich die Währungsbezeichnungen nun in einer eigenen Tabelle unterbringe oder ebenfalls fest in der tblTransaktionen, muss ich mal noch sehen.
 

 

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