Hallo,
wir haben bei uns im Unternehmen eine gewachsene DB-Struktur, d.h. User A baut ein FrontEnd DB_Rechnungen und steckt die Tabellen in Rechnungen_be, User B baut DB_Auftrag und schreibt die die Tabs in Auftrag_BE usw.
Nun sollen die Fileserver abgeschaltet werden und die DB sollen auf ein neues Netzlaufwerk, damit es "mit dem Wildwuchs" ein Ende hat. Also: Die Anwender bekommen die FrontEnds irgendwo in der Verzeichnisstruktur, so dass auch nur sie Zugriff haben. Auf die BE haben ja alle Anwender Vollzugriff, damit sie die Daten lesen und schreiben können. Es gibt natürlich Tabellen, die von mehreren FrontEnds genutzt werden, z.B. tbl_Kundendaten.
Meine Idee wäre jetzt, die BackEnds zu anonymisieren, also statt Auftrag_BE dann nur noch BE1, BE2 usw.. Und auch die Tabellen könnten Dann Tab1, Tab2 usw. heißen. Das Ganze, um Manipulationen der Daten zu erschweren.
Der Entwickler hat dann natürlich eine Liste mit Art und Funktion der verschiedenen Tabellen.
Im Frontend kann Tab1 dann wieder als tbl_Kunde verknüpft werden.
Klar, für den Entwickler mehr Arbeit, aber für den Feldwaldwiesen-Schlingel eine große Hürde, um gezielt Rohdaten zu manipulieren.
Gruß
Doming
Hallo,
parallel zu Deiner anderen Frage, spätestens jetzt wäre es dringend nötig, ein DB-Backend und nicht mehr Access-Backends zu verwenden.
Zum einen hast Du ein zentrales Repository für ALLE Tabellen, die dann auch perfekt zusammenarbeiten können, zum anderen kannst Du hier alle Arten von Rechten vergeben, Zugriffsarten auf welche Ressourcen, Benutzer, Benutzergruppen, Rollen, granular bis runter zu einzelnen Feldern oder Datensätzen. Ebenso kann man Daten anonymisieren, so daß der nicht berechtigte Benutzer nur verschlüsselte Daten sieht bzw. Dummy-Daten, so daß man Daten auch vor Entwicklern verborgen halten kann, wenn gewünscht.
Mit Access ist Datensicherheit quasi nicht sinnvoll realisierbar.
Ein DB-Server braucht dabei auch keinen Fileserver, läuft als Dienst.
Gruß
Christian
Hmtja, tatsächlich ist es so, dass unsere IT am Liebsten sowieso alle Access-Anwendungen einstampfen will (die Argumentation kann ich verstehen, ich möchte als Außenstehender meinen Quellcode auch nicht reparieren müssen, wenn der Verursacher im Urlaub ist :) ) Allerdings sind die Dinger teilweise schon essentieller Bestandteil der Arbeitsweisen in der Abteilung, an eine Ablösung ist von der Seite kaum zu denken.
Hallo,
neinnein, Du hast mich falsch verstanden: Nicht die Access-Anwendungen (die Frontends), sondern nur das Backend.
Das ist einigermaßen einfach auszutauschen mit SSMA und die Frontends funktionieren danach i.d.R. 1:1 wie vorher.
Die IT wird es freuen, nur eine Datenbank auf SQL Server mit Backup (automatisiert durch SQL Server selbst) zu bestimmten Zeiten durchzuführen, statt x Access Backends, die ggf. gerade auch noch defekt sind.
Gruß
Christian