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Access Anwendung veröffentlichen (für Runtime)

Begonnen von trebuh, September 15, 2015, 20:38:23

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trebuh

Mal eine Frage an die Accesspezialisten.

Wenn Ihr eine Anwendung entwickelt habt, wie gebt Ihr sie dann weiter?
Erstellt Ihr da eine .msi-Datei (Access Developer Extensions)? Hat jemand Erfahrung damit?

Ich frage jetzt deshalb, dass wenn ich eine Datenbankanwendung an jemanden weitergeben will der nicht über Access Runtime verfügt (geschweige über besonders gute Computerkenntnisse) , und deshalb die Installation so einfach wie möglich halten möchte.

Ist da so eine .msi-Datei das richtige Format?
Bei der Installation von Runtime gibt es ja noch das Problem mit dem Registry wegen den vertrauenswürdigen Speicherorten. Ist das mit so einer .msi-Datei hinfällig?

Kann man so eine .msi-Datei auch an jemanden weitergeben, der die Access-Vollversion besitzt? Oder gibt es da dann Probleme (Parallelbetrieb Vollversion und Runtime)?

Oder muss man da schon auf ein "Access Deployment Tool" der Firma Sagekey zurückgreifen (kostet ja immerhin 650$)?

Gruß Hubert

ebs17

Ich lasse die Nutzer die Runtime selber installieren, schon damit sie wissen, dass sie so etwas nutzen. Notwendig wäre da auch zusätzlich das entsprechende vorhandene aktuelle Servicepack für die Runtime.

Man müsste auch beachten, ob der User nicht eventuell eine niedrigere Accessversion zu laufen hat und mit dortigen Anwendungen plötzlich Probleme bekommt, weil die Sicherheitsvorkehrungen in neueren Versionen etwas strenger sind.

Bezüglich vertrauenswürdige Speicherorte: In der Runtime hat man keine Menüführung und kann daher nicht darüber diese vertauenswürdigen Speicherorte einstellen. Ich nutze dazu ein Script über VBS, das der User einmalig ausführt und dabei per Dialog seine Angaben einbringt:
Vertrauenswürdige Speicherorte - Einrichten

Bei einer vorhandenen Vollversion würde man natürlich keine Runtime der gleichen Version zusätzlich installieren, zumal die Vollversion i.d.R. durch automatische Updates gepflegt wird, die Runtime nicht unbedingt (alles schon gesehen).

Du kannst selbstredend eine Vollinstallation erstellen, z.B. auch über das kostenfreie InnoSetup. Um die genannten Dinge aber zu prüfen und passend umzusetzen, müsstest Du Zeit und Mühe investieren, um etwas Belastbares zu erstellen.
Wenn Du Dir dagegen die Mühe machst, eine verständliche Installationsbeschreibung zu schreiben und den User dann per Telefon und/oder Teamviewer-Sitzung live unterstützt, kommst Du bei Nicht-Massen-Weitergabe deutlich billiger weg.
Mit freundlichem Glück Auf!

Eberhard