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Werte aus Tabelle1 in Tabelle3 übertragen

Begonnen von GreenBrain, Juni 17, 2016, 17:38:42

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GreenBrain

HiHo,

ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen, ich bin ein absoluter Newbie. Sorry wenn das hier schonmal gefragt wurde aber ich habe den entsprechenden Thread nicht gefunden
Es geht darum: Ich habe 3 Tabellen
Tabelle1: Fett/ Öl und dazu Felder mit den entsprechenden Werten
Tabelle2: Rezeptname usw.
Tabelle3 Rezeptfett

Tabelle2 und 3 sind über die Rezeptnamen verknüpft
in Tabelle3 werden Fett/Öl aus einem Kombinationsfeld (Quelle: Tabelle1) übernommen. Aber leider die Werte der anderen Felder nicht.

Was ich suche ist eine Funktion um in Tabelle 3 bei Auswahl des Fett/Öl automatisch die Werte der anderen Felder zu übernehmen.

MzKlMu

Hallo,
hier würde ich eher mal das Datenmodell bezweifeln.

Zeige bitte mal ein Bild des Beziehungsfensters.

Zum Verknüpfen sollte man auch keine Klartexte verwenden, sondern extra Schlüsselfelder.
Und beschreibe mal die Aufgabe der DB.
Gruß Klaus

MaggieMay

Hi,
ZitatAber leider die Werte der anderen Felder nicht.
das ist auch völlig überflüssig, da du die anderen Felder mittels Abfrage hinzuholen kannst.
Gespeichert wird lediglich der Fremdschlüssel zum ausgewählten Öl/Fett.
Freundliche Grüße
MaggieMay

GreenBrain

HiHo, hier mal die Bilder der Tabellen und die Beziehung. Ich hoffe das bringt etwas Klarheit in die Sache.

Alles basiert auf dieser Tabelle die als Datenquelle für eine andere Tabelle dienen soll



Darauf hin habe ich diese Tabelle Angelegt in welcher die Verschiedenen Fette/Öle einen Rezept zugeordnet und berechnet werden sollen und habe Fett/ Öl als Kombinationsfeld aus der ersten Tabelle genommen und hätte gerne das aus Tabelle 1 auch die Werte übernommen werden



Das ganze läuft dann in der folgenden Tabelle zusammen und ist mit einer Beziehung versehen.


Hier die Beziehung



Alles in allem möchte ich eine Datenbank in welcher man Rezeptnamen vergibt die direkt mit einer "Zutatenliste" versehen sind und die Werte der einzelnen Spalten berechnet.

crystal

Hallo,
du könntest Summen einfach in einem Unterformular erzeugen und diese Summen dann ins übergeordnete Rezept-Formular übernehmen,
ABER
1. Die Anteile der einzelnen Bestandteile der Rezeptur müssen dabei gewichtet werden (je nach Mengen-Anteil); dazumüssten die Werte im Unterformular umgerecnet werden, was leider nicht möglich ist.

2. nicht alle Werte könnten auf diese Art und Weise einfach summiert werden (VZ, Härte...)

3. was geschieht bei Änderungen der Rezeptur (summierte Bestandteile erstmal löschen, falls ein Bestandteil gelöscht wird, der bisher nur eine Kompomente geliefert hat).

4. Eine mögliche Lösung wäre vielleicht, eine zusätzliche Tabelle zu benutzen, in die die gewichteten Mengenanteile der Bestandteile geschrieben werden, je nach Anteil am Rezept. (Bsp: Arganöl enthält prozentual xx% Linolsäure, Mandelöl yy%. Bei Mischung beider Öle im Verhältnis 1:1 kann man die Linolsäure-Werte addieren und durch 2 teilen. Bei einem anderen Mischungsverhältnis ist die Berechnung einwenig anders...)

5. Was geschieht, wenn eine neue Charge z. B. Mandelöl benutzt wird? Sind die Mengenanteile dann noch identisch? Wohl kaum, denn es handelt sich um ein Naturprodukt.

6. Fazit bis hier: eine Rezeptur-Verwaltung mit diesen 3 Tabellen ist so nicht möglich, wenn du die Anteile interessierender Bestandteile im End-Produkt (Rezeptur) berechnen möchtest.


Ich denke, dies wird ordentlich zur Verwirrung beitragen, sorry dafür. Aber ich denke, du musst dein Datenmodell noch deutlich erweitern (z. B. chargenabhängig). Da einige Werte der fertigen Rezeptur ohnehin neu bestimmt werden müssen (VZ, JZ usw.), ist es vielleicht naheliegend und anzuraten, auch die Anteile der interessierenden Komponenten analytisch neu zu bestimmen, statt sie aus Werten einer Grundtabelle zu berechnen. Eine solche Berechnung kann allenfalls zu "Pi-mal-Daumen-Werten" führen zumal andere Einflüsse (Licht, Enzyme und andere katalytisch wirksame Substanzen, Lagerungsbedingungen, Alter usw.) dabei unberücksichtigt bleiben.


Wer Fehler in meinen Antworten findet, darf sie behalten, muss sie aber kommentieren. ;-)
Dies ist keineswegs arrogant gemeint, sondern soll nur unterstreichen, dass meine Antworten - natürlich - nicht immer fehlerfrei sind und sein können.
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GreenBrain

Das ganze reicht wenn es Pi mal Daumen gerechnet wird. Es ist rein für den Privaten Gebrauch und ist angelehnt an einen Online-Calculator (http://soapcalc.net/calc/soapcalcwp.asp) der auch nur grobe Werte ausspuckt. Da ich nicht immer die Übersetzungen suchen möchte dachte ich das man dieses auch in Access machen könnt.

crystal

Hi,
danke für den Link. Da sieht man doch erheblich deutlicher, was du möchtest.

Ich denke, man könnte so etwas in Access nachbauen, allerdings wird es mit einfachen Abfragen nicht möglich sein.

Vielmehr müsste einiges an Berechnungen innerhalb eines Formulars stattfinden (mittels VBA-Code). Vielleicht wäre es einfacher, das Ganze in Excel zu lösen, aber auch dann kommt man ohne VBA-Programmierung wohl nicht aus.

Und nochmal: es reicht nicht, die Werte der verschiedenen Öle zu übernehmen, denn sie müssen zuvor prozentual umgerechnet werden. Das in Access zu lösen, wäre sicher nicht einfach, wenn auch noch Plausibilitäten (Summe genau 100%) berücksichtigt werden müssen. Es würde nur gehen, wenn man viele ungebundene Felder und viel VBA-Code in einem Formular unterbringt, das etwa so aussähe wie im Link.

So ins Blaue überlegt könnten folgende Ideen vielleicht helfen:
1. Du brauchst eine Tabelle "Rezept-Bestandteile"
2. Für ein Rezept selektierst du im UFO "Rezept-Bestandteile" Öle/Fette aus der betreffenden Tabelle und dazu deren prozentualen Anteil.
3. Über einen Button "Berechnen" lädst du mit VBA die Bestandteil-Daten und schreibst sie direkt in die Felder der Bestandteil-Tabelle, also nicht in UFO-Felder. Das UFO dient nur dazu, Bestandteile auszuwählen, die Befüllung der Tabellen-Felder erfolgt mittels VBA im Hintergrund, ebenso wie die prozentuale Umrechnung und die Prüfung (100% erreicht?).
4. Über einen zweiten Button "Rezept berechnen" könntest du dann per VBA die Rezept-Bestandteile einlesen und Summen bzw. Mittelwerte bilden und in Felder des Rezepts schreiben.
5. Punkte 3. und 4. könnte man wohl auch zusammenfassen...
6. Jetzt hättest du zu einem Rezept eine Tabelle der Bestandteile (prozentual umgerechnet) sowie Summen bzw. Mittelwerte in der Rezept-Tabelle selbst in dafür vorgesehenen Feldern.
7. Dies entspricht nicht den Regeln der Kunst, ich weiß...
8. Einen Rezept-Bericht zu erstellen ist dann relativ einfach.

Ich sehe persönlich keine andere pragmatische und praktikable Lösung. Aber vielleicht hat jemand eine bessere Idee...

Grüße

c
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