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Access DB auf Netzlaufwerk

Begonnen von 998R, Oktober 24, 2012, 09:17:27

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998R

Hallo zusammen,

ich habe zwecks Lagerführung eine Access Datenbank mit derzeit etwa 15000 Datensätzen auf unserem Netzlaufwerk liegen.
Unser Administrator wies mich darauf hin, dass die Auslastung von System/Netzwerk seit Betrieb dieser DB enorm ist.

Laut seiner Aussage liegt es an Access, da permanent alle Datensätze abgerufen werden. SQL soll wohl Abhilfe schaffen.

Da ich in diesem Thema nicht wirklich fit bin, wollte ich an dieser Stelle erst einamal fragen, ob diese Behauptung überhaupt korrekt ist.

Und zum Thema Netzwerkprobleme bin ich im www bisher nur auf den Tip gestoßen, Access ausschließlich als FE zu nutzen und die Daten alle in eine SQL DB zu packen.
Auch dazu sagt der Admin, dass das Problem mit Access weiterhin bestehen würde.

Mir würde an dieser Stelle eigentlich schon ein Themenverweis reichen, damit ich mich dort einlesen kann, da ich wie gesagt keine Ahnung habe. 

Hier noch ein paar Infos:
Die Datenbank liegt auf einem Netzlaufwerk und wird in der Regel nur von mir benutzt.
Was Geschwindigkeit angeht, kann ich mich nicht beklagen, Problem ist nur die Auslastung.
Ich verwende Access 2010, Betriebssystem: Windows 2008 R2, lokal kann die DB nicht gespeichert werden, muss also auf dem Netzlaufwerk bleiben. 

Nette Grüße!!!

MzKlMu

Hallo,
ZitatLaut seiner Aussage liegt es an Access, da permanent alle Datensätze abgerufen werden. SQL soll wohl Abhilfe schaffen.
Zugriff auf Daten einer Access DB erfolgt immer über SQL. Wie wird denn der Zugriff jetzt gemacht?
Gruß
Klaus

Wurliwurm

Es liegt nur an der Datenquelle, nicht am Client. Selbst mit einer anderen Client-Plattform (wie JDBC o.ä. ) ist die Netzbelastung groß, solange das Datenbanksystem von Access benutzt wird (die Jet-Engine)

Das heißt: Wenn Du eine MS-SQL-Datenbank hast und einen Access-Client, ist die Netzbelastung gering.

Zum Einlesen habe ich für Dich mal auf die Schnelle folgendes gegoogelt:
http://www.blume-edv.de/Resources/db_b.pdf

998R

Danke für die schnellen Antworten!

Zitat von: MzKlMu am Oktober 24, 2012, 09:39:25
Hallo,
ZitatLaut seiner Aussage liegt es an Access, da permanent alle Datensätze abgerufen werden. SQL soll wohl Abhilfe schaffen.
Zugriff auf Daten einer Access DB erfolgt immer über SQL. Wie wird denn der Zugriff jetzt gemacht?


Sorry, ich meinte natürlich die Realisierung mit Hife eines MS SQL Servers.

Zitat von: Wurliwurm am Oktober 24, 2012, 09:52:54
Es liegt nur an der Datenquelle, nicht am Client. Selbst mit einer anderen Client-Plattform (wie JDBC o.ä. ) ist die Netzbelastung groß, solange das Datenbanksystem von Access benutzt wird (die Jet-Engine)

Das heißt: Wenn Du eine MS-SQL-Datenbank hast und einen Access-Client, ist die Netzbelastung gering.

Zum Einlesen habe ich für Dich mal auf die Schnelle folgendes gegoogelt:
http://www.blume-edv.de/Resources/db_b.pdf


Der Verweis war aufschlussreich. Also hat mein Admin Recht... Demnach sollte ich eine MS-SQL Datenbank benutzen und kann weiterhin mit Access als Frontend arbeiten?   
Oder gibt es dafür eine andere, vielleicht bessere Lösung?
Ich habe hier Leute mit MS-SQL/VB-Kenntnissen, würde allerdings gerne bei Access als Cliebt bleiben.

DF6GL

Hallo,

ich würde erst mal dazu raten, die DB in Frontend (Client) und Backend (Server)  aufzuteilen, bevor man sich an die Umstellung an ein SQl-server heranmacht (-traut).


Das BE kommt auf den Server zu liegen, das FE lokal auf dem User-Rechner.

Dadurch wird zumindest erst mal der Datenverkehr reduziert, der durch das Laden von Formularen und anderen Objekten verursacht wird.



"lokal kann die DB nicht gespeichert werden, muss also auf dem Netzlaufwerk bleiben."

Warum?


Auch eine SQL-Server/Client- Konstruktion kann erheblichen Datentransfer verursachen, wenn man nicht auf die dort angebotenen
  Möglichkeiten zurückgreift (Views, gespeicherte Prozeduren,etc.).




Wurliwurm

Zitat von: 998R am Oktober 24, 2012, 10:31:52
Demnach sollte ich eine MS-SQL Datenbank benutzen und kann weiterhin mit Access als Frontend arbeiten?  


Ja.

Zitat
Oder gibt es dafür eine andere, vielleicht bessere Lösung?


Nein. Du mußt weg vom Fileserver (der Jet-Engine). Den Client brauchst Du nicht austauschen.

Zitat
Ich habe hier Leute mit MS-SQL/VB-Kenntnissen, würde allerdings gerne bei Access als Cliebt bleiben.


Das würde gehen. Die entscheidende Frage ist, wie im Moment auf das Backend zugegriffen wird. Ist es mit Hilfe von ADO, dann wäre das minimal, es müßten nur 2,3 drei Zeilen in der Connection verändert werden. Ist es mit DAO, eingebundenen Tabellen o.ä., dann müßte ziemlich viel am Client umgeschrieben werden.

998R

Zitat"lokal kann die DB nicht gespeichert werden, muss also auf dem Netzlaufwerk bleiben."

Warum?


Ich nutze einen Thin-Client. Ich weiß ja nicht, was man damit alles machen kann  ;D ???

Vielen Dank für eure Antworten. Ich weiß jetzt zumindest, in welchen Bereichen ich mich weiterbilden muss.
Meine Fragen sind somit also geklärt!